Atemschutztraining

5. April 2018
Atemschutz
Atemschutznotfall - Selbstrettung - Strahlrohrtraining

Am Donnerstag Abend war Ausbildung für die Atemschutzgeräteräger angesagt. Dieses Mal hat sich unser Atemschutzausbilder Roland Guggenberger einiges einfallen lassen, um die Mannschaft zu fordern. Zuerst ging es in den vernebelten Keller des Feuerwehrhauses, um einen vermeindlichen Brand zu bekämpfen. In voller Ausrüstung kämpften sich die Trupps im Keller vor, um Raum für Raum nach vermissten Personen abzusuchen. Dabei erlitt ein Atemschutzgeräteträger einen fingierten Schwächeanfall, ein Atemschutznotfall war eingetreten. Nach der Rückmeldung des Truppkameraden machte sich ein bereitgestellter Sicherungstrupp sofort auf den Weg, um den Verunfallten schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Nach der schweisstreibenden Rettung, gab es anschließend noch eine Manöverkritik.

Im zweiten Teil der Ausbildung stand die Selbstrettung auf dem Programm. Diese stellt für den Atemschutztrupp die letzte Möglichkeit dar, sich in einen brennenden Haus in Sicherheit zu bringen, falls der normale Rückweg aus einem der Obergeschosse versperrt ist. Dabei seilen sich die Atemschutzgeräteträger in voller Ausrüstung mit Hilfe einer Feuerwehrleine an der Hausfassade ab. Als Übungsobjekt konnten wir hierbei die Außentreppe zum Schulungsraum nutzen.

Im letzten Teil wurde es dann sehr naß. Nach einer kurzen Unterweisung an den Hohlstrahlrohren teilten sich die Kameraden in Zweiertrupps. Anschließend wurde die Bekämpfung eines Zimmerbrandes simuliert. Auf Kommando unseres Ausbilders wurde dabei die Kühlung der Brandgase, die richtige Strahlrohrbedienung, sowie das Verhalten bei einer spontanen Rauchgasdurchzündung geübt.

Für alle Beteiligten war es ein wichtiges Training für den Einsatzfall, da die Atemschutzgeräteträger im Innenangriff weitgehend auf sich selbst gestellt sind und situationsangepasst entscheiden müssen.