Hoch hinaus - aber sicher!

24. November 2017
Absturzsicherung
Sicherung gegen Abstürzen

In unserer Feuerwehr haben insgesamt 14 Kameraden die Zusatzausbildung "Absturzsicherung" absolviert.

Sie werden, wie der Name bereits verrät, in absturzgefährdeten Bereichen eingesetzt.

Der Unterschied zu Höhenrettern besteht dahingehend, dass keine Arbeiten freihängend im Seil durchgeführt werden.

Typische Arbeiten mit Absturzsicherung sind z. B. das Abdichten von Dächern nach Sturmschäden, das Betreuen oder Sichern von verletzten Personen z. B. auf Kränen oder das Retten der berühmten Katze auf einem Baum.

Auch beim Befahren von Schächten und Behältern kommen die Absturzsicherer zum Einsatz. Beispiele hierfür wären, die Rettung von Verunglückten aus einem Futtersilo oder Kanalschacht, genauso wie der Einsatz bei Tiefbauunfällen. 

Die Ausrüstung hierzu ist in etwa einer Kletterausrüstung gleichzusetzen und erfordert regelmäßiges Training.

In kleinen Gruppen, bestehend aus mindestens 3 Mann sowie einem Ausbilder wird, wie am vergangenen Freitag, die Handhabung der Ausrüstung in der Praxis geübt.

Übungsobjekt war in diesem Fall unser Schlauchturm im Feuerwehrhaus.

Aufgabe war es, außerhalb des Leiterschutzkorbes an einer abgestürzten Person (Übungspuppe) unter Beachtung der Eigensicherung vorbeizusteigen, um sie gegen ein weiteres Abstürzen zu sichern. 

Nach schweißtreibenden drei Stunden im Schlauchturm sind die Kameraden jetzt wieder topfit für einen eventuellen Einsatz mit Absturzsicherung.