Fahrzeuge

Unsere Feuerwehrfahrzeuge sind zwar alle rot, haben Blaulicht und Signalhorn, sind aber ganz unterschiedlich ausgestattet und erfüllen dadurch verschiedene Einsatzzwecke.

Mehrzweckfahrzeug (MZF)

Florian Königsdorf 11/1

Fahrgestell VW Crafter / Ausbau Schäfer

Baujahr 2014

8 Sitzplätze (1 Gruppenführer und Fahrer / 1 Einsatzleiter / max. 6 Feuerwehrdienstleistende)

Beschreibung:

Verkehrssicherungsausrüstung

Sanitätstasche/Defibrillator

Einsatzunterlagen/Einsatzpläne

Umfangreiche Funkausrüstung

u. v. m.

das Fahrzeug dient  u.a. als Einsatzleitfahrzeug

Einsatzzweck:

Mehrzweckfahrzeuge übernehmen bei Einsätzen, wie der Name bereits verrät, vielfältige Aufgaben. Dazu gehört der Aufbau einer Einsatzleitung bei größeren Schadenslagen. Die Fahrzeugbesatzung unterstützt hierbei den Einsatzleiter bei der Koordinierung aller Einsatzkräfte (Feuerwehr und Rettungsdienst).

Für die Mannschaft die zur Verkehrsabsicherung auf den vielbefahrenen Durchgangsstraßen eingesetzt wird, bringen Blaulicht und Verkehrswarnblitzer zusätzliche Sicherheit, besonders in der Nacht oder bei winterlichen Straßenverhältnissen.                                                                                                        

Mehrzweckfahrzeuge stellen den Materialnachschub an der Einsatzstelle sicher. Beispielsweise werden bei der Beseitigung von Ölspuren zusätzlich benötigte Mengen an Ölbindern und Abfallfässern herangebracht oder auch Absperrmaterial (Bauhof) nachgeholt.

Bei den immer häufiger auftretenden Unwettern mit Starkregen oder Hagelschlag steht ein sehr wendiges Fahrzeug zur Verfügung, damit Tauchpumpen, Schläuche oder Wassersauger zeitnah zu den Geschädigten transportiert werden können.

Durch den  mitgeführten Defibrillator sowie der Sanitätsausrüstung wird das Fahrzeug auch zu akuten medizinischen Notfällen im Einsatzgebiet gerufen, wenn sonst kurzfristig kein Rettungsdienstfahrzeug verfügbar ist.

Das MZF wird aber auch bei überörtlichen Veranstaltungen (Dienstversammlungen oder Fortbildungskursen) zum Mannschaftstransport eingesetzt.


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Löschgruppenfahrzeug (LF 8 schwer)

Florian Königsdorf 48/1

Fahrgestell IVECO / Aufbau Magirus

Baujahr 1983

9 Sitzplätze (1 Gruppenführer / 1 Maschinist / 7 Feuerwehrdienstleistende)

Beschreibung:

Fest eingebaute Vorbaupumpe 800l/min

Tragkraftspritze „Rosenbauer FOX“ 800l/min

Umfangreiche Brandbekämpfungsausrüstung

4 Atemschutzgeräte

Ausrüstung zur einfachen technischen Hilfeleistung

Gerätschaften zur Spannungsversorgung und Einsatzstellenausleuchtung

Zugfahrzeug für diverse Anhänger

Einsatzzweck:

Das voll geländegängige Fahrzeug ist perfekt für die Verlegung einer Löschwasserleitung über lange Wegstrecken ausgestattet. 

Mit einer tragbaren und einer fest eingebauten Feuerlöschpumpe können wir jeweils 800 bis 1000 Liter Löschwasser pro Minute fördern.                                                                                                                   

Mit Hilfe des mitgeführten Schlauchanhängers und dem zusätzlichen Schlauchmaterial aus dem Fahrzeug verlegen wir in kürzester Zeit ca. 800 Meter Löschwasserförderleitung.

Meistens versorgen wir dabei das Hilfeleistungslöschfahrzeug.

Das Löschgruppenfahrzeug kann im Einsatz aber auch vollkommen autark eingesetzt werden. Sieben Feuerwehrdienstleistende, ein Maschinist und ein Gruppenführer besetzen normalerweise das Fahrzeug und bilden dabei eine sogenannte „selbständige taktische Einheit“.

Für die Brandbekämpfung führen wir vier Atemschutzgeräte, verschiedene Strahlrohre sowie einen mobilen Wasserwerfer mit.  Geräte für die technische Hilfeleistung sowie ein Einsatzzelt ergänzen die Ausrüstung.


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Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20)

Florian Königsdorf 40/1

Fahrgestell MAN / Aufbau Lentner

Baujahr 2008

9 Sitzplätze (1 Gruppenführer / 1 Maschinist / 7 Feuerwehrdienstleistende)

Beschreibung:

Eingebaute Heckpumpe 3000l/min

2500 l Löschwasserbehälter

150 l  Schaummitteltank

Einsatzzweck:

Das Hilfeleistungslöschfahrzeug ist das Basisfahrzeug der Feuerwehr Königsdorf, d. h. es wird bei fast jedem Alarm sofort besetzt.                                                                                                                   

Im HLF befinden sich vier Sitzplätz für Atemschutzgeräteträger. So können die Atemschutzgeräte bereits während der Fahrt angelegt und an der Einsatzstelle sofort eingesetzt werden.                                             

Der große Löschwassertank ermöglicht einen sofortigen Löschangriff ggf. unter automatischer Zumischung des mitgeführten Schaummittels.                                                                                                                     

Für die technische Hilfe besonders bei Verkehrsunfällen haben wir einen hydraulischen Rettungssatz sowie Hebekissen an Bord.

Motorsäge, Stromaggregat, Trennschleifer, Säbelsäge und Mehrzweckzug sind nur einige weitere Geräte aus der sehr umfangreichen Beladung.


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Schlauchanhänger (FwA-Schlauch)

kein Funkrufname

Auf dem Anhänger befinden sich ca. 500 Meter B – Druckschläuche zur Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken.

Das Hydrantennetz im Hauptort kann bei einem Einsatz maximal mit zwei Löschwasserversorgungsleitungen (ca. 2000 Liter) belastet werden. Deshalb ist es erforderlich, zusätzliches Löschwasser über lange Wegstrecken zu fördern.

Bei den vielen Weilern und landwirtschaftlichen Gebäuden außerhalb des Ortes gibt es meist nur einen Hydranten. Dort muss dann zusätzlich Löschwasser aus weiter entfernten offenen Gewässern gefördert werden.

Auch bei Wald – oder Flächenbränden ist die Schlauchreserve  auf dem  Anhänger zwingend notwendig.


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Heuwehrgerät (FwA-Heuwehr)

kein Funkrufname

Dieses spezielle Einsatzmittel wird dann benötigt, wenn durch Gärprozesse die Temperaturen in einem Heustock ein kritisches Maß überschreiten.

Durch eingebrachte Lanzen wird dann dem Heustock Wärme entzogen.

Verläuft diese Maßnahme ergebnislos, wird über die Lanzen Wasser zugeführt.

Einsätze mit dem Heuwehrgerät erstrecken sich meist über mehrere Tage.


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Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25)

ehemaliges Fahrzeug

Baujahr 1968

Allradfahrgestell und Aufbau Magirus

Staffelbesatzung (6 Sitzplätze)

Beschreibung:

Fest eingebaute Heckpumpe mit einer Leistung 1600 l/min bei 8 bar

3000 l Löschwasserbehälter

Schaumausrüstung mit 120 l Mehrbereichsschaummittel

3 Atemschutzgeräte

Wasserbetriebener Hochdrucklüfter

Satz Hebekissen (8 - 16 Tonnen Hubkraft)

 

 

Das TLF 16/25 verrichtete jahrzehntelang treu seinen Dienst.  Der ursprünglich als Trockentanklöschfahrzeug ausgebaute LKW der FF Wolfratshausen wurde bei der Übernahme durch die Feuerwehr Königsdorf umgebaut. Dabei entfernte man die Pulverlöschanlage und vergrößerte den Löschwassertank um 500 Liter.

Die 750 Kg Pulveranlage verblieb in Wolfratshausen.                                                         

Der größere Löschwasserbehälter sicherte den Einsatzkräften im Erstangriff die Wasserversorgung, bis nachfolgende Verstärkung eintraf. So konnte manches Gebäude vor größerem Schaden bewahrt werden.

Das Fahrzeug war bis Mitte 2009 im Einsatz und wurde nach über vierzigjähriger Dienstzeit an die Feuerwehr Siegen (Nordrhein-Westfalen) abgegeben.


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